Umwelt und Technik verzahnen: Planungswerkstatt diskutiert über Raumwiderstände

Die Mitglieder der Planungswerkstatt sitzen an einzelnen Tischen und Blicken auf die Präsentation.

Am 16. September 2020 trafen sich 26 Mitglieder und 11 Fachplaner*innen in der Gemeindehalle Dogern für die Planungswerkstatt 2b. Diese Veranstaltung diente der weiteren fachlichen Qualifizierung des Gremiums und der Vorbereitung der Diskussion der Trassenvarianten für die Abschnitte 8 und 9 der A 98.


Es war die erste Veranstaltung im Verfahren, die wieder vor Ort stattfand. Damit die Veranstaltung sicher verlief, wurden neben den gängigen AHA-Regeln weitere Hygienevorkehrungen getroffen. Es gab eine feste Sitzordnung mit ausreichend Abstand zwischen den Teilnehmer*innen, einzeln verpackte Verpflegung sowie klar markierte Laufwege, die als „Einbahnstraßen“ durch die Halle führten.


Eingeladen waren Vertreter*innen der örtlichen Gemeinden, Verbände sowie geloste Bürger*innen, die sich bereits zum dritten Mal mit dem Planungsprozess zum Bau des Doppelabschnitts 8/9 der A 98 beschäftigten. Der Fokus der Sitzung lag auf der Umweltplanung. Dafür wurde zuerst das fachliche Vorgehen vorgestellt, mit dem die Raumwiderstände ermittelt werden. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde gezeigt, wie die Analyse der Raumwiderstände, sowie die Umwelt- und technische Planung miteinander verzahnt werden. Es wurde dargestellt, wie im Planungsprozess die Umweltverträglichkeit der Korridore und Trassenvarianten erarbeitet und geprüft werden. Zu allen Themen konnten sich die Teilnehmer*innen und Planer*innen untereinander Fragen stellen und austauschen. Im umfassenden Informationsdossier können die Informationen nachgelesen werden, die auf der Veranstaltung vorgestellt wurden.


An diese Planungswerkstatt schloss sich eine Exkursion an, die am 26. September 2020 bei widrigen Wetterbedingungen stattfand. Dort wurden den Teilnehmer*innen zentrale Konfliktpunkte gezeigt und Möglichkeiten erläutert, wie man diesen begegnen könnte. Zudem konnten die Teilnehmer*innen den Planer*innen vor Ort Hinweise zur Planung mitgeben.


Die Planungswerkstatt 2b schließt nicht zuletzt die zweite Phase des Beteiligungsprozesses ab, in dem der fachliche Klärungsprozess sowie die Grundlagenermittlung für die Variantenerarbeitung im Mittelpunkt standen. In der folgenden Phase sollen bis März 2021 Trassenvarianten ausgearbeitet und bewertet werden. Dies findet in weiteren Planungswerkstätten sowie in einem Online-Dialog statt.


Die Dokumentation der Planungswerkstatt wird zeitnah in der Mediathek dieser Website zur Verfügung stehen.