Erste Planungswerkstatt in Albbruck

Das Bild zeigt einen Übersichtsplan der Region. Eine Person schreibt auf ein Blatt Papier.

Am 26.11.2019 fand im Feuerwehrgerätehaus in Albbruck die erste Sitzung der Planungswerkstätten im Beteiligungsverfahren „A 98 im Dialog“ statt.

30 engagierte Personen aus Wirtschaft, Bürgerinitiativen, Umweltverbände, Politik und die in der Auftaktveranstaltung zufällig gelosten Bürgerinnen und Bürger aus der Region, tauschten sich intensiv aus und erarbeiteten erste Prüfaufträge für die Planungsbüros. Neben den genannten Akteuren begleitete die DEGES als Vertreterin der Vorhabensträger und fachliche Partnerin die erste Planungswerkstatt. Zunächst wurde die Rolle der Planungswerkstatt selbst im Rahmen des Beteiligungsprozesses diskutiert und veranschaulicht. Wichtige Fragen bezüglich der Ziele der Planung und der Beteiligung wurden besprochen und aufgenommen.

Weiteres Ziel war es, alle Beteiligten der Werkstatt auf den gleichen Kenntnisstand bezüglich der rechtlichen Rahmenbedingungen, der Richtlinien für Planerinnen und Planer und die fachlichen Vorgaben zu bringen. Diese zum Teil komplexen „Leitplanken der Planung“ wurden den Teilnehmenden anhand von drei Impulsvorträgen nähergebracht.
Die drei durch die DEGES gehaltenen Impulsvorträge hatten die Schwerpunkte „Verkehrsplanung“, „Umweltplanung“ und die „rechtlichen und fachlichen Kriterien zur Bewertung von Varianten“ zum Inhalt.
Im Anschluss diskutierten die Teilnehmenden in Kleingruppen den Betrachtungsraum anhand von großen Detailkarten für die Variantensuche der A 98 in den Abschnitten 8 und 9. Zunächst konnten Korridore und Gebiete markiert werden, um abschließend Prüfaufträge für die Planungsbüros zu sammeln. Es fand ein reger und konstruktiver Austausch statt. Dabei sind zahlreiche Hinweise für die Planung und die Betrachtung des Untersuchungsraums gewonnen worden.
Erste Eindrücke erhalten Sie in der Galerie im Veranstaltungsbereich. Die Dokumentation der Planungswerkstatt finden Sie in der Mediathek.

Wie geht es weiter?

Im Rahmen des Beteiligungsverfahrens „A 98 im Dialog“ befinden sich die Teilnehmenden der Planungswerkstätten ganz am Anfang eines komplexen und zeitlich umfassenden Gesamtprozesses zur Planung einer Bundesautobahn. In der zweiten Planungswerkstatt im Frühjahr 2020 werden erste Erkenntnisse aus der Umweltkartierung sowie zur Verkehrsplanung behandelt. Im Ergebnis dessen findet eine nähere Eingrenzung der Korridore statt.
Die Arbeit des Gremiums wird kontinuierlich dokumentiert und kann in der Mediathek hier auf der Projektwebseite nachgelesen werden.