Wie sehen die Beteiligungsformate aus?

  • Öffentliches Bürgerforum: Diese Veranstaltung dient der Qualifizierung der Öffentlichkeit. Es werden fachliche Informationen zum Planungsprozess für alle Interessierten vor Ort vermittelt. Planer*innen kommen mit Einwohner*innen und Beteiligten aus der Verwaltung, Politik, Initiativen, Wirtschaft und Verbänden ins Gespräch.
  • Begleitgremium: Dieses Format ist die „Reflexions- und Echo-Kammer“ des Verfahrens ("lernendes Verfahren"). Es tagt an wichtigen Schnittstellen des Prozesses und übernimmt eine beratende und empfehlende Funktion hinsichtlich der Prozessorganisation und Darstellung von Zwischenergebnissen. Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter der Politik und der örtlichen sowie zuständigen Behörden und Ämter. Die Mitglieder tragen die gewonnenen Informationen in ihre Akteursgruppen weiter

  • Planungswerkstätten: Die Planungswerkstätten tagen insgesamt fünf* Mal mit dem Ziel, gemeinsam eine oder mehrere Trassenvarianten für den „Lückenschluss“ zu entwickeln. Sie bereiten die fachliche Klärung und Variantenfindung vor. Die Planungsbüros erhalten Prüfaufträge. Die Planungswerkstätten werden besetzt aus Vertreterinnen und Vertretern der Städte und Gemeinden, des Landratsamtes sowie der organisierten Zivilgesellschaft und 10 Zufallsbürgerinnen und Bürgern aus der Region, die während der Auftaktveranstaltung am 10. Oktober 2019 gelost wurden. Das Gremium übersteigt nicht die Anzahl von rund 30 Teilnehmenden, um eine konstruktive Arbeitsatmosphäre zu gewährleisten. Weitere Informationen finden Sie in der Präsentation der Veranstaltung. Weitere Informationen finden Sie in der Präsentation der Veranstaltung.
  • Online-Dialoge: Im Verlauf des Beteiligungsverfahrens wird es mehrere Online-Dialoge auf dieser Webseite geben. Diese werden vorher beworben und angekündigt.

Hier können Sie den Ablauf der Bürgerbeteiligung und die Verbindung zur Fachplanung in einer Übersichtsgrafik anschauen.

*Ursprünglich geplant waren vier Werkstätten. Am 27.02.2020 haben die DEGES und Zebralog dem Begleitgremium einen überarbeiteten Prozessplan für das Beteiligungsverfahren vorgestellt, der vom Begleitgremium angenommen wurde. Die Überarbeitung ist das Ergebnis von verschiedenen Rückmeldungen, die die DEGES und Zebralog zum bisherigen Verlauf des Beteiligungsverfahrens erhalten haben. Nach dem überarbeiteten Prozessplan findet eine weitere Werkstatt statt. Lesen Sie für weitere Informationen die Meldung zur Anpassung des Beteiligungsverfahrens.